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Elektrosmog, was kritische Stimmen sagen
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Elektrosmog ist ein Sammelbegriff.Die Industrie sagt, alles unterhalb der Richtwerte sei ungefährlich. Kritische Wissenschaftler sind sich da nicht so sicher.Verstehen Sie mich nicht falsch, ich habe nichts gegen die unzweifelhaften Segnungen der Technik. Aber, wo Licht ist, ist auch Schatten. Beim elektrischen Licht ist dieser Schatten neben der Stromrechnung eben der Elektrosmog. Jeder sollte das Recht haben, auch diese Seite des Fortschritts zu kennen. Die Vorteile werden überall kommuniziert. Der anderen Seite möchte ich hier ein Forum geben. Ich möchte hier Gutachten, Studien und Appelle veröffentlichen. Ohne Werbung aber auch ohne eigene Kommentare. Der Inhalt ist alleine von den Autoren zu verantworten. Ich versuche, die Auswahl ausschließlich auf seriöse Quellen zu beschränken. Sind Ihnen interessante Gutachten, Studien und Appelle bekannt, die zu diesem Thema passen, so bitte ich Sie um Zusendung. Soweit es mir als Laie möglich ist, überprüfe ich die Seriosität. Dann wird es ohne weiteren Kommentar hier veröffentlicht. Die Verantwortlichkeit liegt aber beim Autor des jeweiligen Beitrags. Machen Sie mit ?Was ist Elektrosmog ?Wir lesen in Zeitungen fast täglich Meldungen dieser Art: "Hirntumore durch Funktelefone" oder "Kinderleukämie unter Hochspannungsleitungen" ist da zu lesen und "Elektroallergie, die neue Krankheit". Wissenschaftler arbeiten auf Hochtouren. Ärzte horchen auf. Die Elektroindustrie besänftigt. Panikmacher hauen auf den Putz. Bürgerinitiativen protestieren. Politiker und Behörden warten erstmal ab. Bundespostminister a.D. Wolfgang Boetsch (CSU) verkündete, dass die Auseinandersetzung mit der Atomenergie im Vergleich zu dem, was uns der vom Mobilfunk ausgehende Elektrosmog noch bescheren wird, nur "ein laues Lüftchen" war. Noch ist es relativ ruhig, bleibt das so? Smog ist die Verquickung von smoke (Rauch) und fog (Nebel) und bedeutet
so viel wie 'dicke Luft'. Elektrosmog entsteht, wenn Elektrizität produziert, transportiert oder verbraucht wird, wenn elektrische Spannung anliegt oder elektrischer Strom fließt, wenn Sender senden und Funker funken. Jedes Elektrogerät, jedes Stromkabel, jede Steckdose, alle Sendeantennen und alle Funktürme verursachen neben den gewünschten Wirkungen auch Nebenwirkungen: Elektrosmog, oder fachlicher ausgedrückt: elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder. Wir unterscheiden in statische, nieder- und hochfrequente Wellen bzw. Felder. Statisch bedeutet: keine Schwingung, frequenzlos, null Hertz. Üblich sind hier die Bezeichnungen: elektrische
Gleichfelder und magnetische
Gleichfelder. Niederfrequent bedeutet: wenige Schwingungen pro Sekunde. Also vom Schwingungsbeginn bis zu einigen zehntausend Hertz. (Hertz= Anzahl der Schwingungen pro Sekunde). Wir kennen hier: elektrische
Wechselfelder und magnetische
Wechselfelder. Hochfrequent bedeutet: viele Schwingungen pro Sekunde zwischen einigen zehn- bzw. hunderttausend Hertz (Kilohertz), Millionen Hertz (Megahertz) oder Milliarden Hertz (Gigahertz). Bei ca. 30.000 Hz wird etwa die untere Grenze gesetzt. Diese Grenze zeigt einen Wert an, ab dem elektrische und magnetische Wechselfelder so miteinander verschmelzen, dass sie nicht mehr getrennt gemessen werden können. Es heißt dann elektromagnetische
Wellen. Diese Wellen sind nicht mehr an einen festen Leiter gebunden. Wir haben also Funkwellen. Steigt die Schwingungszahl noch weiter, kommen wir in den Lichtbereich, weiter geht es über die Röntgenstrahlen, Gammastrahlen bis in den Bereich der kosmischen Strahlen. Da sind wir aber schon lange über den Elektrosmogbereich hinaus... Obwohl, gesünder wird es da auch nicht. Im statischen und niederfrequenten Bereich spricht man von Feldern, im Hochfrequenten bevorzugt von Wellen. Später folgen dann die Strahlen. Natürliche Felder und Wellen sind seit Jahrmillionen unsere irdischen Wegbegleiter. Sie decken ein weites Spektrum ab, von den statischen Feldern über die nieder- und hochfrequenten, vom sichtbaren Licht bis hin zu den radioaktiven Strahlen. Die meisten Felder können wir nicht spüren, denken wir an das Erdmagnetfeld, die Luftelektrizität, die Radioaktivität von Erde und Kosmos, die Mikrowellen der Atmosphäre und die Röntgen- bzw. UV-Strahlen der Sonne. Nur einen ganz kleinen Teilbereich des riesig großen elektromagnetischen Spektrums können wir mit unseren Sinnen bewusst erleben: Wärme und Licht. Die natürlichen elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder steuern all unsere Lebensabläufe. Die natürlichen Felder sind unser Lebensmotor. Sie sind so etwas wie die Software des Biocomputers Mensch. Ohne die natürliche elektromagnetische Stimulation könnte kein Lebewesen funktionieren, kein Herz schlagen, kein Hirn denken, kein Auge sehen, kein Ohr hören, kein Finger fühlen. Alles in allen Lebewesen ist elektromagnetischer Natur, funktioniert nach wunderbaren elektromagnetischen Gesetzmäßigkeiten und passiert in einer kaum erklärbaren elektromagnetischen Harmonie. Elektrosmog ist aber wie gesagt nicht natürlich, es ist ein Kunstprodukt unserer technisierten Zeit. Die feinen natürlichen Felder und sensiblen biologischen Funktionen werden zunehmend von millionenfach gröberen künstlichen Feldern aus technischen Quellen drastisch überlagert. Die Elektrifizierung der zivilisierten Welt mit Milliarden Strom- und Funkquellen ist der größte und unberechenbarste globale Eingriff in all die lebenssteuernden natürlichen elektromagnetischen Abläufe, in die physikalische Grundordnung der gesamten Schöpfung. Ein riesiger Freifeldversuch, ohne Kontrolle und unbelastete Vergleichsgruppen. Wie Mensch, Tier, Pflanze, Luft, Wasser ... jetzt oder in den nächsten Generationen auf diese technischen Felder aus tausendundeinem Kabel, tausendundeinem Gerät und tausendundeinem Sender reagieren, das weiß noch keiner so genau. In den letzten 30 Jahren ist unsere durchschnittliche Elektrosmogbelastung
um den Faktor 3000 gewachsen. Elektrosmog stört die natürlichen Lebensabläufe, greift in biologische Prozesse ein und verändert sie, bedeutet Stress für Körper und Psyche, kultiviert Krankheit und verhindert Heilung. Ich bin kein Wissenschaftler, sondern Praktiker. Meine Kollegen und ich haben im Laufe vieler Jahre an einigen tausend Betten Elektrosmogmessungen im Alltag durchgeführt. Wir haben nach Reduzierung von Elektrosmog im häuslichen Umfeld, zumeist im Schlafbereich, Kranke wieder gesund, Nervöse wieder ruhig, Labile wieder stabil, Verspannte wieder entspannt, Bettnässer wieder trocken und Therapieresistente wieder therapiefähig werden sehen. Schmerzen verschwanden, Lebensqualität und Vitalität traten an die Stelle von Zerschlagenheit und Schlaflosigkeit. Das sind Fakten, die sich nicht darum scheren, was man von ihnen hält, oder ob die Wissenschaft schon fähig ist, sie letztendlich und schlüssig zu erklären. Das Netz der öffentlichen Stromversorgung wird derweil immer dichter, die Anzahl elektrischer Geräte und Kabelmeter zu Hause und am Arbeitsplatz immer höher, die Verbreitung von Funktürmen und Sendern immer stärker, es gibt bald mehr Handys, als es Ohren gibt. In vielen zivilisierten Häusern und Gegenden ist der natürliche Strahlenpegel hinter dem Toben millionenfach stärkerer künstlicher Strahlenpegel längst verschwunden. Und Jahr für Jahr nimmt die Elektrosmogintensität zu und mit ihr die elektromagnetische Unordnung für Mensch, Tier und die ganze Natur. Der Kosmos wird zum Chaos. 90 % der Elektrosmogintensität zu Hause und am Arbeitsplatz ist unnötig. 90 % wären leicht reduzierbar ohne große Veränderungen der Lebensgewohnheiten. Der Baubiologie geht es um das Machbare, nicht um Grenzwerte. Keiner will zurück in die Steinzeit. Es geht um Information und bewussten Umgang mit der Energie, die wir alle wollen und brauchen: der Elektrizität.
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